Author: Peter Created: 28.04.2009 14:00
In diesem Blog möchte ich regelmässig über meine Eindrücke als Schweizer Unternehmer, aber auch als Privatperson schreiben und freue mich über zahlreiches Feedback. Dabei geht es immer über um meine persönliche Meinung und Einstellung, diese kann sich auch von der Meinung meiner Geschäftspartner, Mitarbeiter und Kunden unterscheiden.

Mit dem Ziel der Vereinheitlichung und Vereinfachung wurde das Mehrwertsteuergesetz vollständig erneuert und mit einer entsprechenden Verordnung Anfang des Jahres in Kraft gesetzt. Doch kann für uns Unternehmer wirklich von einer Vereinfachung die Rede sein, wenn wir uns wieder mit einer komplexen Gesetzesvorlage befassen müssen, was finanzielle und zeitliche Ressourcen bindet? Seit der Einführung im Jahre 1995 hatten wir uns langsam an die Mehrwertsteuer und ihre Eigenheiten gewöhnt und wussten, was zulässig ist und was nicht. Nun stehen wir wieder vor einem neuen Gesetz, und ohne abschliessende Broschüren der ESTV starten wir wieder zum Blindflug. Was ist erlaubt und wo muss ich mich exakt an die Bestimmungen halten? So ist man beispielsweise beim Vorsteuerbeleg flexibler geworden, beim Occasionshandel aber ist der genaue Wortlaut auf dem Dokument vorgeschrieben. Neu gibt es 10 statt 7 Saldosteuersätze und die Versteuerung von Dienstleistungen aus dem Ausland hat sich von der Betrachtungsweise her völlig gedreht....

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Diese Frage wird mir oft gestellt und meine Standardantwort ist jeweils: „Es geht, früher gaben wir das Geld einfach für Inserate aus“.

Das ist jedoch nur ein Teil der Begründung. Es ist korrekt, dass wir kaum mehr Inserate schalten, weil der Streuverlust im Vergleich mit den Kosten zu gross ist. Wir als eher unbekannte Firma, haben es schwer, dass unsere Inserate wahrgenommen werden. Natürlich kann man dasselbe auch vom Sportsponsoring sagen, aber…

Die Grundidee war ursprünglich, dass ich die obligaten Essen mit Kunden interessanter und erinnerungsträchtiger gestalten wollte, deshalb entschied ich mich, anstelle der Essen in einem feinen Restaurant, Kunden zum Eishockey einzuladen. Ist emotionaler und somit auch intensiver und abwechslungsreicher als ein gewöhnliches Essen. Gleichzeitig war mein Ziel mein Netzwerk auszubauen, und das in einem Umfeld in dem ich mich schon seit Jahren bewege.

Das zusätzliche Engagement auf den Trikots der Kloten Flyers war zuerst ein Entscheid aus dem Bauch...

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Immer zu Beginn eines Jahres gilt es, die Lohnbuchhaltung so schnell wie möglich abzuschliessen und die Jahresdeklarationen an die verschiedenen Sozialversicherungspartner einzureichen. Ziel ist es, möglichst schnell die entsprechenden Schlussabrechnungen in den Buchhaltungen zu verbuchen. Die Idee eines einheitlichen Lohnmeldeverfahrens und der elektronischen Übermittlung an die Lohndatenempfänger ist entsprechend einleuchtend und eine Vereinfachung für alle.

Leider ist die Umsetzung in der Praxis jedoch sehr schwierig. Zwar bieten die meisten Versicherungen und Ämter heute diesen ELM Standard an. Doch der letzte Erfahrungsaustausch, der schon wieder über ein Jahr zurück liegt, zeigte, dass die Lohndatenempfänger diese Idee zwar unterstützen, aber nicht als Vorteil von ihrer Seite betrachten. Bei einigen ist es sogar so, dass die auf dem elektronischen Weg empfangenen Daten ausgedruckt und manuell erfasst werden. Da ist es auch nicht verwunderlich, dass die Übermittlung nicht bei allen Empfängern reibungslos...

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Gestern hatte ich ein Erlebnis, dass mich wiedermal zu Nachdenken anregte. Ich hatte ausnahmsweise bei einem schweizer DVD-Versand, bei dem ich seit Jahren guter Kunde bin, einen Wunsch. Auf mein E-Mail kam dann auch prompt die Antwort „Vom System her ist es leider nicht möglich…“.

Als Hersteller solcher Software runzelte ich natürlich kurz die Stirn, denn bei unseren Kunden muss immer alles möglich sein, und das obwohl man für ein attraktives Preis-/Leistungsverhältnis eine Standardlösung erhält. Entsprechend konnte ich das nicht glauben und fragte nochmals ausdrücklich nach.

Darauf kam von einer Drittperson die Antwort: „wir haben Ihren Fall an die IT-Abteilung weitergeleitet, sie haben eine Möglichkeit dies manuell anzupassen.“ Na da schau her :-). Wie weit soll Kundenservice gehen? Darüber machte ich mir dann Gedanken, zum Einen natürlich aus Sicht unserer Kunden und zum Anderen auch aus unserer Sicht. Mein Fazit ist klar, eine gewisse Flexibilität ist unabdingbar, auch wenn dazu Handarbeit...

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Liebe Leserinnen und Leser

 

Aller Widrigkeiten und Negativschlagzeilen der letzten Monate zum Trotz, wir freuen uns, auf ein gutes Geschäftsjahr zurückzublicken. Wenn ich mich umhöre, habe ich das Gefühl, dass es eher die kleineren Unternehmen sind, die sich in schlechteren Zeiten besser zu behaupten wissen. Sicher ist dies branchenabhängig – aber nicht nur. Kleinere und mittlere Firmen sind oftmals inhabergeführt. Sie müssen nicht erst in der Krise lernen, den Gürtel enger zu schnallen, sondern haben gelernt, diesen stets nicht zu locker zu tragen. Zudem sind sie weit agiler und können sich auf ändernde Situationen schneller einstellen. Entsprechend sind diese Unternehmen auf Mitarbeiter angewiesen, die Persönlichkeit, Unternehmensgeist und Engagement mitbringen. Solche Mitarbeiter sind das höchste Kapital, auch wenn dies in Konzernen und börsenkotierten Unternehmen mehr und mehr in Vergessenheit gerät. Ich schätze es, einem Team von Mitarbeitern vertrauen zu können, das gute wie schlechtere Zeiten...

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Dies vorweg. Auch ich schätze die Fortschritte moderner Kommunikationstechnologien: Die Möglichkeit zu haben, überall mit dem Handy zu telefonieren, E-Mails abzurufen und auf Geschäftsdaten zuzugreifen. Am Anfang schien uns allen, als könnte damit der Gipfel der Effizienz erreicht werden. Doch heute müssen wir feststellen, dass die ständige Informationspenetration nicht zwangsläufig zu besser informierten Geschäftsleuten führt. Wissen, was im Unternehmen läuft, ist mir wichtig. Muss ich jedoch deshalb auf jede E-Mail kopiert und so alle zwei Minuten aus meinen Gedanken gerissen werden? Oder nach einem strengen Tag unterwegs den Abend im Outlook verbringen.  Zwischenzeitlich hatte bei mir der Druck, die E-Mails abarbeiten zu müssen, soweit geführt, dass ich zwischen den Meetings schnell online ging, damit mich die Beantwortung danach nicht den Feierabend kostete. Irgendwann hatte die Mailflut jedoch einen Pegel erreicht, der mich zu einschneidenden Massnahmen zwang.  Intern gilt seitdem die Regel, jemanden nur dann auf eine Kopie zu setzen, wenn die Mail entweder sehr dringend oder der Inhalt von hoher Bedeutung ist. Ansonsten sollen die Informationen gesammelt, formuliert und bei einer persönlichen Besprechung diskutiert werden. Abgewöhnt habe ich mir auch, mich bei einem Maileingang gleich aus der aktuellen Arbeit reissen zu lassen. Auch heute noch kann niemand erwarten, dass immer und alles sofort beantwortet wird.  Jeder Absender hat meiner Meinung nach ein Gefühl, wie dringend seine Mail gerade ist. Und wenn jeder, der eine Mail aufsetzt ,überlegen würde, ob sie nötig ist oder ob diese Information so am besten kommuniziert ist, dann wären wir der Eindämmung der Informationsflut wohl schon einen grossen Schritt näher gekommen. Nehmen wir uns also die Freiheit, uns auf unsere Arbeit zu konzentrieren.

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Nachdem wir 2005 als ganz junges Unternehmen zusammen mit der PostFinance zum ersten Mal an der Orbit waren, konnten wir auf einen erfolgreichen Messeauftritt zurück schauen. Auch in den folgenden Jahren 2006 und 2007 konnten wir uns mit einem eigenen Standkonzept gut präsentieren und zahlreiche Interessenten aus dem KMU-Umfeld ansprechen und ihnen unsere Philosophie vermitteln.

Im letzten Jahr dann die erste Enttäuschung. Die Orbit-Besucher waren immer weniger Unternehmer und Anwender, sondern vermehrt IT-Spezialisten, welche nicht zu den primären Entscheidungsträgern bei der Evaluation einer Business Software gehören. Trotzdem war unser Chalet mit unserem Brunnen ein guter Image-Auftritt. Doch die Frage stellte sich, lohnt sich ein aufwendiger Auftritt 4 Tage in Zürich nur für Image.

Zusammen mit anderen Business Software Herstellern suchte man das Gespräch mit der Messeleitung, da wir ja interessiert waren, wieder mehr Unternehmer an die Messe zu locken. Wir von PROFFIX waren dann eigentlich auch...

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Der Wind in der Wirtschaft hat gedreht. Trotzdem scheint es mir, dass ein Teil der aktuellen Unsicherheit auch von Medien gemacht ist. Lassen Sie mich dazu von einem Erlebnis bei meinen Partnerbesuchen im letzten schneereichen Dezember erzählen. Auf der Fahrt nach Bern prophezeit der Radiosprecher ein regelrechtes Verkehrschaos: Hin lief der Verkehr fliessend und zurück beinahe wie geschmiert. Am nächsten Tag, auf dem Weg nach Basel, schien sich die Nachricht vom Schneechaos schon so weit verbreitet zu haben, dass ich schlicht gar keinen Verkehr hatte. Und nach St. Gallen schneite es zwar zum ersten Mal, aber von Chaos ebenfalls keine Spur. Ähnlich verhält es sich mit «der Krise». Sicher gibt es viel Negatives zu berichten, wobei die Schlagzeilen gerne aufgebauscht werden. Doch sind mit der Finanz- und der Autoindustrie nicht vornehmlich Branchen betroffen, deren Geschäftsgebaren uns schon länger zu denken gab? Wenn ich mich mit KMU unterhalte, sind viele weniger von der aktuellen Situation betroffen, als man annehmen müsste. Bevor wir also auf die Kostenbremse stehen, sollten wir uns auf die eigene Situation besinnen. Denn jeder, der einen Auftrag nicht vergibt, löst beim Nächsten das gleiche Verhalten aus. Die Konsequenz haben wir letztlich alle zu tragen. Wenn es eine Lehre gibt, die wir aus dieser Krise ziehen können, dann die: Geld hat auf der Bank den geringsten Wert!...

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Gratulation Dana Good zum bestandenen Lehrabschluss
Offene Stellen bei der PROFFIX Software AG

PROFFIX simply business - das System mit dem grössten Zufriedenheitsgrad in der Anwendung
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einfach. Herger.