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Veränderungen ohne Ende?

Veränderungen ohne Ende?

Digitalisierung

Die Digitalisierung ist in aller Munde und kein Tag vergeht, an dem nicht irgendwo technologische Fortschritte oder Veränderungen kommuniziert werden. Diese Veränderungen haben Folgen auf ganze Branchen und Berufsstände. Aktuell hat Novartis einen grossen Stellenabbau angekündigt. Der Grund dafür ist die Automatisierung und Prozessoptimierung, um nachhaltig konkurrenzfähig und rentabel zu sein.

Umso mehr erstaunt die Studie der Credit Suisse zur Schweizer KMU Wirtschaft vom August 2018 (https://www.credit-suisse.com/ch/de/unternehmen/unternehmen-unternehmer/aktuell/die-schweizer-kmu-wirtschaft-2018-in-robuster-verfassung.html). Dort geben 57% der befragten KMU an, dass die Digitalisierung sie in absehbarer Zukunft nur am Rande oder zumindest nur teilweise betreffen würde. Ein Ergebnis, das mich schockiert und zeigt, dass KMU in der Schweiz die Veränderungen nicht wahrhaben wollen. Es geht uns einfach zu gut, weshalb wir die Augen verschliessen und uns in falscher Sicherheit wiegen, dass unsere Insel von diesen Veränderungen nicht betroffen ist.

Parallel dazu kommt, dass der technologische Fortschritt immer schneller wird. Ständig sehe ich Grafiken vom exponentiellen technologischen Fortschritt. Das Mooresche Gesetz gilt immer noch: Gordon Moore, Mitgründer von Intel, hatte 1965 die Vorhersage gemacht, dass sich die Anzahl der Komponenten auf integrierten Schaltkreisen bei gleichbleibenden Kosten ungefähr alle zwei Jahre verdoppeln würden. Seitdem sind über 50 Jahre vergangen und aus rund 1'000 Transistoren pro Prozessor, sind mittlerweile über 8'000'000'000 geworden und es ist kein Ende in Sicht. Die logische Konsequenz davon ist, dass dieser technologische Fortschritt Einfluss auf alles hat und haben wird.

Die Frage, die man sich stellen muss, ist entsprechend nicht ob es einen betrifft, sondern wie man das Potenzial der Technologie effizient nutzen kann. Denn wer sich nicht mit den Möglichkeiten auseinandersetzt wird irgendwann von der Realität überholt. Keine der Branchen, die in den letzten Jahren von der Digitalisierung betroffen war, hat wirklich damit gerechnet und ich bin überzeugt, niemand wird davon verschont bleiben. Deshalb ist für mich klar: Veränderungen hören nicht auf, sondern gehören zu unserem Alltag wie die vier Jahreszeiten.

 

Bildquelle: © Alexander Limbach / https://de.fotolia.com/id/218739709