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«Wir waren vom Elan von Anfang an begeistert»

«Wir waren vom Elan von Anfang an begeistert»

Als Proffix als brandneue Business Software vor zwanzig Jahren auf den Markt kam, brauchte es für eine erfolgreiche Verbreitung auch ein Vertriebspartnernetz. Ein Partner der ersten Stunde ist die SMC Computer AG, die 1988 als IT-Unternehmen gegründet wurde und 2002 die erste Proffix Lizenz verkaufte. Wie kam es zu dieser Partnerschaft?


Zu Beginn der Nullerjahre befand sich der ERP-Softwaremarkt in einem Umbruch. Nachdem die erste Generation ERP-Software, die in den späten 80er-, frühen 90er-Jahren auf den Markt kam, vornehmlich für grössere Unternehmen entwickelt wurde oder die Bedürfnisse einer bestimmten Branche bediente, eroberte die EDV zunehmend auch das KMU. Die bislang existierenden Softwaresysteme waren für diese jedoch oft zu komplex und zu teuer oder im damaligen Zuge der schnellen Verbreitung von Windows-Software schlicht zu wenig modern. 

Eine der ersten Administrationssoftware für KMU war GSoft von Esposoft, die 1985 gegründet wurde. Die DOS-Lösung erreichte schnell eine gute Verbreitung und das Unternehmen wuchs in den folgenden Jahren auf 25 Mitarbeitende und über 2000 Kunden an. Mit der Einführung von Windows gerieten das Produkt und das Unternehmen unter Druck. Nachdem mehrere Anläufe scheiterten, GSoft in eine Windows-Lösung weiterzuentwickeln, stand Esposoft kurz nach dem Milleniumwechsel vor dem Aus. Um ihre Kundenbasis zu schützen, kaufte SMC Computer AG (SMC), die sich zum grössten GSoft-Händler entwickelt hatte, das Softwareunternehmen auf. In der Folge prüfte SMC die Neuentwicklung von GSoft auf einer Windowsplattform, entschied sich später aber dagegen. Gleichzeitig startete das Unternehmen die Evaluation nach einer Nachfragelösung, die mit Smaragd Anfang 2002 bereits gefunden schien.

Mit Proffix die Weichen neu gestellt

Doch wenige Tage vor der Markteinführung von Smaragd erhielt das Unternehmen eine Anfrage von Robert Caduff. Der Entwickler von Proffix interessierte sich für das Datenmodell von GSoft für die automatische Datenübernahme. «Wir setzten uns mit den vier Proffix Verantwortlichen Guy Thouin, Peter Herger, Baldassare Nastasi und Robert Caduff zusammen und waren von deren Elan von Anfang an begeistert», sagt Armin Stutz, der 1998 zu SMC kam und heute mit dem Gründer Silvan Müller die Geschicke des Unternehmens leitet. «Proffix gefiel uns, weil die Software auf neuster Technologie basierte, obwohl sie zu diesem Zeitpunkt noch weniger Funktionen als das damalige GSoft bot. Doch die Menschen dahinter und die Innovationskraft bestärkten uns, dass wir mit Proffix einen neuen erfolgreichen Weg einschlagen können», so Stutz. Kurzerhand wurde das Projekt mit Smaragd gestoppt und im Juli 2002 die vertragliche Zusammenarbeit mit Proffix besiegelt. 

SMC wurde Partner von Proffix, doch nicht nur sie. Denn durch den Kauf von Esposoft hatte das Unternehmen auch ein Netz von GSoft-Partnern übernommen, von denen rund 10 Partner zu Proffix wechselten. 

SMC konnte mit der neuen Proffix Business Software sowohl bestehende GSoft-Kundinnen und Kunden ablösen, aber auch viele neue gewinnen. Bereits im ersten Halbjahr der Zusammenarbeit verkaufte SMC 8 Proffix Lizenzen. Zu den ersten Kunden zählten die Elpos Zürich (ADHS-Beratungsstelle), der Blechverarbeitungsspezialist Merki + Hitz AG und die Zihlmann Treuhand AG. Ein Kunde, auf den SMC bis heute besonders stolz ist, ist der Spielwarenfachhändler Carletto. «Das ERP gehört zu den grössten in unserem Kundenportfolio und zeigt exemplarisch, wie wir mit Proffix die Prozesse in KMU schrittweise automatisieren können», so Stutz. Dabei half SMC stets ihr grosses Know-how aus den frühen Anfängen im Softwaremarkt, wodurch Funktionen aus GSoft in Proffix einflossen und so leicht individuelle Anpassungen möglich wurden. «Vorteile, die von unseren Kundinnen und Kunden immer sehr geschätzt wurden.»

 

Ein Ökosystem, das funktioniert

Armin Stutz ist auch nach all den Jahren von der Zusammenarbeit mit Proffix und vom Produkt überzeugt. «Proffix bringt alles mit, um die Prozesse in KMU zu vereinfachen», wie er sagt. Dabei bildeten der modulare Aufbau und die hohe betriebswirtschaftliche Funktionalität im Standard die idealen Voraussetzungen, um den Unternehmen eine moderne Lösung anzubieten. «Die Software wächst mit dem Kunden mit. Und dies bei Proffix mit verhältnismässig wenig Aufwand im Unterschied zu vergleichbarer Business Software auf dem Markt.» 

Softwareverkauf sei aber auch ein People Business. «Der Kunde muss sich darauf verlassen können, dass er bei uns gut aufgehoben ist, so wie wir in Proffix vertrauen, stets ein modernes Produkt anbieten zu können.» Auf die abschliessende Frage, wie das typische KMU in zehn Jahren arbeiten wird, meint Stutz, dass die Automatisierung weitergehen, gleichzeitig aber immer auch ein grosser Bedarf an Individualisierung bestehen wird. «Das gibt beiden Seiten, d.h. Proffix als Softwarehersteller und uns Partnern, die Mehrwerte schaffen können, eine langfristige Perspektive.»


Im Bild: Silvan Müller und Armin Stutz von SMC Computer AG